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Schon heute sind mehr als 90 % aller Strecken, die in Österreich pro Tag zurückgelegt werden, kürzer als 50 Kilometer. Für diese Kurzdistanzen (z.B. im Stadt- und Nahverkehr) eignen sich Elektrofahrzeuge ganz besonders. Dank des sauberen, emissionslosen Antriebs ist die Nutzung der Elektromobilität ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Achten Sie schon beim Kauf des Gerätes auf ENERGIEEFFIZIENZ. Für E-Herde gibt es noch
kein Energie-Pickerl, für elektrische Backöfen aber schon. Ceran-Kochfelder brauchen weniger
Strom als herkömmliche Kochplatten, noch effizienter sind Induktionsplatten. Für diese
benötigt man aber spezielles Kochgeschirr. Beim Kauf eines neuen Kühl- oder Gefriergerätes
lohnt die Anschaffung eines Gerätes in der Energieklasse A++. Moderne Geräte (A++)
verbrauchen bis zu 45% weniger Strom als A-Geräte. Mit einem A++ Gerät können Sie jährlich
20 Euro im Vergleich zu einem B-Gerät sparen. Das sind immerhin 300 Euro in 15 Jahren.

E-Tankstellen sind Ladestationen für Elektrofahrzeuge. In der Regel verfügen sie über verschiedene Anschlüsse – je nachdem, ob ein E-Auto oder ein zweispuriges E-Fahrzeug betankt werden soll.

Eine Vollladung dauert bei herkömmlichen Elektrofahrzeugen bei 230 V zwischen 5 und 8 Stunden.

Pro 100 Kilometer kostet ein E-Auto zwischen 2,- und 3,5 Euro – je nach Fahrzeug, Fahrweise und Stromtarif. Im Vergleich dazu kostet ein Dieselfahrzeug mit 6 Litern Durchschnittsverbrauch derzeit rund 8,- Euro auf 100 Kilometer.

Segway-Touren durch die Innenstadt fallen uns noch auf – doch im öffentlichen Verkehr sind längst mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge unterwegs, als uns bewusst ist: von der Straßenbahn über den O-Bus bis hin zu modernen Hochgeschwindigkeitszügen.

Elektromobilität hat in Österreich eine lange Tradition, und bei der Entwicklung der ersten Elektrofahrzeuge haben österreichische Ingenieure Pionierleistungen vollbracht. Ein Vorreiter beim Einsatz elektrischer Nutzfahrzeuge war die Österreichische Post AG: In Wien und den Landeshauptstädten waren bis 1982 rund 200 Paketwagen mit Batteriebetrieb im Einsatz.